Der Leuchtturm an Peggy’s Point ist einer der schönsten in Nova Scotia. Doch der Besuch in Peggy’s Cove bietet noch mehr Sehenswürdigkeiten.
Peggy’s Cove Highlights im Überblick:
- der weißrote Leuchtturm auf Granit
- die malerischen Häuser und Fischerboote
- Hummer, Seafood und Hotdogs
Lighthouse at Peggy’s Point
Der weiße Leuchtturm scheint in einem Meer aus Granit zu stehen. Denn hier am Peggy’s Point zeigt sich die Küste Nova Scotias ganz von ihrer felsigen Seite. Dahinter kontrastiert das tiefe Blau des Atlantiks das warme Beigegrau der Steine. Wenn dann die Sonne noch aufgeht … Kein Wunder, dass Peggy’s Point Lighthouse zu einem der am meisten fotografierten Leuchttürme der Welt zählt.

Der Leuchtturm steht hier seit 1914 und zwischenzeitlich beherbergte er sogar eine kleine Postfiliale. Heute signalisiert er den Schiffen immer noch den Weg – allerdings vollautomatisch. Er ist also quasi nicht nur ein schönes Motiv, sondern auch ein nützliches.
Die umgebenden Felsen sind wirklich schön und weitläufiger, als man denkt. Die vielen Touristen haben hier genug Platz, sich auch einmal auf die von der Sonne aufgewärmten Steine zu legen und einfach aufs Meer zu starren.

Doch Vorsicht! Selbst wenn das Wetter gut und das Meer ruhig ist, können hier immer wieder Brecher über den Granit schlagen. So sollen schon einige Menschen umgekommen sein und an vielen Stellen warnen Schilder davor.

Dennoch lohnt es sich, vorsichtig die Küste zu erkunden, solange man Abstand zum Meer hält.

Genug gesehen am Leuchtturm? Dann wartet jetzt das kleine Dorf Peggy’s Cove auf einen Besuch.
Peggy’s Cove

Die kleine Siedlung an der St. Margarets Bay hat sich den Charme eines Fischerdorfs bewahrt – obwohl längst der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle ist.

Darum gibt es auch Geschenke- und Andenkenläden wie zum Beispiel eine Niederlassung von Amos Pewter.

Neben den bunten Häusern und der schönen kleinen Bucht mit Booten darin, lässt sich in Peggy’s Cove noch hervorragend speisen. Frischer Hummer wird direkt an der Straße zubereitet und zum Mitnehmen in Brötchen serviert.

Ein paar Schritte weiter gibt es Hotdogs mit Sauerkraut – angeblich natürlich die besten in Nova Scotia.

Genießen lassen sich die Snacks dann in den typischen Stühlen, die einem in Nova Scotia immer wieder begegnen.

Sehenswert ist auch das Relief, das William E. deGarthe – ein früherer Bewohner von Peggy’s Cove – in den Felsen geschlagen hat. Es erinnert an die Härten, die Fischer und andere Seefahrer aushalten müssen.
Peggy’s Cove und der Leuchtturm können für Besucher von Nova Scotia ein wunderbarer Auftakt für eine längere Auto-Rundfahrt vom Flughafen aus sein. Parkplätze gibt es nahe dem Leuchtturm; zwischen 11:00 und 15:00 Uhr sind sie besonders schnell belegt. Früh morgens oder später am Nachmittag geht es meist ruhiger zu.
Von Halifax werden weiterhin organisierte Tagesausflüge angeboten. Da Anbieter und Fahrpläne wechseln können, empfiehlt sich die aktuelle Übersicht von Tourism Nova Scotia.
Peggy’s Cove: aktuelle Hinweise und Sicherheit
Stand August 2026: Der Leuchtturm und der Ort sind ganzjährig zugänglich. Der 1915 errichtete Peggy’s Point Lighthouse gilt als einer der bekanntesten und meistfotografierten Leuchttürme Kanadas. Inzwischen gibt es eine barrierearme Aussichtsplattform mit Rampen und mehreren Aussichtspunkten.
Wichtig: Unberechenbare Wellen können selbst bei scheinbar ruhigem Wetter über die Felsen schlagen. Nur auf den trockenen, hellen Granitflächen bleiben, die dunklen nassen Felsen meiden und nicht ins Wasser gehen. Der Ort ist eine bewohnte Gemeinde; Privatgrundstücke und Zufahrten müssen frei bleiben.
Offizielle Besucher-, Park- und Sicherheitshinweise